Wo ist mein USB-Laufwerk?

Du sagst jetzt vielleicht in meiner Tasche, auf dem Tisch, steckt im USB-Slot... Aber das meine ich nicht. Wenn Du den USB-Stick (oder USB-Festplatte) an den Rechner steckst, wird er üblicherweise automatisch eingebunden. Aber wo findest Du ihn?

  • Das hängt von der Distribution ab.

  • Entfernbare Datenträger werden häufig unter /media/<benutzer> oder /run/media/<benutzer> eingebunden.

  • Hat das Volume auf dem Stick einen Namen, wird ein entsprechendes Unterverzeichnis angelegt. Wenn nicht, findest Du stattdessen eine längliche ID.

  • Mit dem Befehl lsblk erhälst zu einen Überblick

  • sdb1 und sdb2 haben einen Volumenamen und sind unter diesen eingebunden.

  • sdc1 hat keinen Namen Du siehst im Screenshot die ID der Partition.

  • Einen Volumenamen vergibst Du beim Formatieren des Datenträgers.

  • Achtung, es gibt verschiedene Label-Tools passend zum Dateisystem. Manche löschen jedoch ungefragt den Inhalt!

rsync

rsync ist sehr mächtig und flexibel. Es ist das Arbeitspferd von vielen anderen Datensicherungs-Systemen. Hier möchte ich Dir drei Beispiele vorstellen. Übrigens: Vielen Dank an die Brave-KI Leo, für die Beispiel-Skripte.

lokal zu lokal

Du sicherst Daten Deines Rechners auf ein lokal angeschlossenes Medium.

Beispiel local-to-local

rsync-Parameter

  • -a: Archivmodus

  • -v: Verbose

  • -A: mit ACLs

  • -X: mit erweiterte Attribute

  • --exclude-from: Eine Datei mit ausgenommenen Verzeichnissen. Ein Verzeichnis pro Zeile

  • -n: Trockenlauf

  • -c: Prüfsumme

lokal zu Server

Du sicherst Daten Deines Rechners auf einen vernetzten anderen Rechner (Server). Im Skript unten wird der Zugang zum Server ergänzt werden. Der Weg dahin erfolgt über ssh.

Beispiel local-to-ssh

rsync-Parameter

  • -e "ssh": Nutzt den Standard-Port 22.

  • -e "ssh -p 2222": Wenn stattdessen der Port 2222 verwendet wird.

  • Der ssh-Zugriff muss über Zertifikat ein eingerichtet sein.

Server zu lokal

Du sicherst Deinen vernetzten Server zu Dir auf Deinen lokalen Rechner. Dazu musst Du "nur" die Richtung der Synchronisation umkehren.

An der Vorgehensweise ändert sich praktisch nichts. Du führst rsync weiterhin an Deinem lokalen Rechner aus. Die Ausschluss-Datei muss auch lokal auf Deinem Rechner liegen; sie bezieht sich aber nun auf Verzeichnisse des Servers.

Ich kopiere von meinem Server 'nano' eine Dateistruktur auf meinen lokalen Rechner.