Erlanger Linuxtag 2016

Erlanger Linuxtag 2016

Termin: 30. April 2016

 

Planung

Hier entsteht das Programm unsers Linuxtags 2016. Die Seite wird nach und nach entstehen und mit Inhalt gefüllt. Die zeitliche Reihenfolge der Beiträge steht noch nicht fest – inhaltlich steht das eine oder andere aber schon fest.

Auch dieses Jahr reiht sich die Erlug in den Reigen des „Linux-Presentation-Day“ ein (siehe LPD). Diese Frühjahrs-Veranstaltung soll nach unserem klassischen Linuxtag mit Vorträgen ausgefüllt sein. Im Herbst ist dann wieder ein Event nach dem Motto „Linux zum Anfassen“ geplant.

Wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß beim Ausarbeiten der Beiträge.

=== Euer Erlug-Orga Team

Call for Papers:

Vielen Dank für das rege Feedback. Das Programm für diesen Linuxtag steht inzwischen fest.

Doch wird es immer  einen nächsten Linuxtag geben, an dem wieder gilt:
…Ein paar Eckpfeiler des Programms sind schon vorhanden, doch sind wir weiterhin offen für weitere Vorträge. Wer also Muße hat, einen Vortrag zum Thema Linux oder Open-Source zu halten, schreibt bitte seinen Vorschlag unten als Kommentar zu diesem Post.
Auch wenn das Programm gefüllt ist, besteht die Möglichkeit, einen Votrag an einem unserer Stammtisch-Abende zu halten. Also los, ran an die Tasten…

Inhalt

Jeder Vorschlag sollte folgende Daten enthalten:

  • Name und Mail-Adress des Autors – wie im Kommentar-Formular angezeigt. (Die Mail-Adresse ist nicht öffentlich sichtbar.)
  • Thema
  • Länge des Vortrags – am Besten mit Abstract

Es ist natürlich auch erlaubt, ein Thema vorzuschlagen, das jemand nicht selbst halten möchte. In diesem Fall bitte an die Machbarkeit des Vortrags denken. Es muss sich auch jemand finden, der den Vortrag übernehmen kann.

Programm

Änderung:

Entsprechend der Öffnungszeiten im E-Werk haben wir den Zeitrahmen angepasst. Unser Programm findet von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt. Im Anschluss bleibt noch etwas Zeit für Plaudereien.

Apr
30
Sa
Erlanger Linuxtag 2016 @ E-Werk Kulturzentrum GmbH, Erlangen
Apr 30 um 11:00 – 18:00
Erlanger Linuxtag 2016 @ E-Werk Kulturzentrum GmbH, Erlangen | Erlangen | Bayern | Deutschland

Dies ist die Rahmenveranstaltung zu unserem Linuxtag.

Hier geht es zum Programm.

Linux-Einführung und Überblick
Apr 30 um 11:00 – 11:45

Wir beginnen kurz mit der Philosophie freier Software; Was ist Linux und wo wird Linux eingesetzt? Was ist eine Distribution und wie entscheide ich mich? Was sind die wichtigsten grafischen Bedienoberflächen? Sind die wichtigsten Anwendungen vorhanden? Mit Linux-Grundlagen und Migrationsstrategien endet der Vortrag.

Zeit: 45 Minuten

WordPress: Ein Blog- oder schon ein Content Management-System?
Apr 30 um 11:30 – 12:30

Wir haben vor einiger Zeit den Inhalt der Erlug-Seite auf WordPress umgestellt. Der Vortrag fasst unsere Entscheidung zu diesem Schritt zusammen und zeigt wie die aktuelle Installation gemacht ist und welche Plugins wir verwenden.

Zeit: ca. 40 Minuten
Anspruch: Kenntnisse zur Installation von Web-, Ftp- und Datenbank-Server werden vorausgesetzt; ebenso Grundkenntnisse im Umgang mit CSS.

Qubes-OS – Sicherheit durch Isolation
Apr 30 um 12:00 – 12:45

Wir speichern immer mehr und auch immer sensiblere Daten auf unserem PC.
Gleichzeitig steigt die Komplexität von Hard- und Software stetig an.
Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit von Bugs, Backdoors und Malware erheblich an.
Mit anderen Worten: Immer mehr Daten werden immer größeren Gefahren ausgesetzt.
Gängige Betriebssysteme mit ihrem monolithischen Aufbau helfen hier wenig.

Qubes geht da einen anderen Weg:
Durch konsequente Abschottung von Hardware- und Software-Komponenten sowie logische
Unterteilung und Trennung der Daten werden viele Angriffe verhindert oder Auswirkungen
deutlich vermindert. Mit ausgefeilten Konzepten wird auch dem Bedienkomfort ein hoher
Stellenwert gegeben.

Zeit: ca. 45 Minuten

Arch Linux
Apr 30 um 12:45 – 13:00

Arch Linux ist eine Linux-Distribution mit Rolling Releases, dessen Entwicklerteam dem KISS-Prinzip („keep it simple, stupid“) folgt. Zugunsten der Einfachheit wird auf grafische Installations- und Konfigurationshilfen verzichtet.
Wie sind die jedoch die praktischen Erfahrungen bei der Installation sowie beim Betrieb der 100 Tage?

Kurzvortrag 10 Minuten (+ ggf. Fragen / Diskussion)

Git für die tägliche Arbeit
Apr 30 um 13:00 – 13:45

Bei manchen großen Opensource Projekten wird git mit dem klassischen Modell der Mailingliste eingesetzt (Linux Kernel, U-Boot, …). Der Vortrag soll zeigen, wie diese Arbeitsweise funktioniert, welche Vor- und Nachteile sich durch diese Arbeitsweise ergeben und welche Unterstützung es durch zusätzliche Tools (Patman, ggf. auch Patchwork) gibt. Darüber hinaus wird auf das Handling von mehreren git Quellen eingegangen.
Zielgruppe: Programmierer, die gerne bei solchen Projekten mitarbeiten wollen, diese Arbeitsweise aber als Hürde betrachten. Grundsätzliche Kenntnisse SCM wird vorausgesetzt, auf DSCM wird eingegangen.

ca. 30 Minuten + Diskussion

Linux zum Anfassen
Apr 30 um 13:00 – 17:30

Die Idee des „Linux Presentation Day“ ist es, Linux zum Anfassen den Besuchern zu präsentieren. Dazu haben wir ein paar Laptops aufgebaut auf denen verschiedene Linux-Distributionen gestartet und ausprobiert werden können. Bei Fragen könnt Ihr euch einfach an unsere Betreuer wenden.

Freifunk Franken: Aktuelles vom dezentralen Wireless Mesh Netzwerk
Apr 30 um 14:00 – 14:45

In dem Vortrag wird kurz allgemein Freifunk und im näheren die Besonderheiten von Freifunk Franken erklärt. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der verwendeten Technik. Vom Client über den einfachen Mesh-Knoten über das Backbone bis hin zum Gateway. Der Vortrag soll zeigen, wo bei Freifunk Franken die aktuellen technische Probleme liegen, welche Probleme wir vor kurzem lösen konnten und welche Lösungsansätze noch im Raum stehen.

Zeit: ~35 Minuten zzgl. Fragerunde

Docker
Apr 30 um 15:00 – 15:45

Alle reden über Docker. Ist das eine Luftblase oder eine ernst zu nehmende Technologie für Dienstleister und Software Entwickler? Wir werden einen Blick in diese Technologie werfen und einige der Geheimnisse rund um das Docker Universum lüften und exemplarische Anwendungsgebiete aufzeigen.

Bau dir deine eigene Cloud – mit owncloud
Apr 30 um 16:00 – 16:45

Bereits seit einigen Jahren sorgen Cloud-Dienste für Aufsehen in der IT-Branche. Dabei handelt es sich um Angebote, die die Speicherung und Verarbeitung von Daten „irgendwo im Netz“ realisieren. Oft ist dabei aber unklar, in welchem Land die Daten tatsächlich gespeichert werden, wer darauf Zugriff hat, und was mit den darin enthaltenen Informationen sonst noch so geschieht. Die ersten großen Cloud-Angebote waren Sync & Share Dienste, mit dem wohl bekanntesten Vertreter „dropbox“.

Wer seine Dateien sicher und unter eigener Kontrolle synchronisieren und teilen möchte, der findet mit owncloud eine ähnliche Lösung, die man mit geringem Aufwand installieren und betreiben kann. Der Vortrag zeigt, wie man owncloud installiert und welche Nutzungsmöglichkeiten es bietet.

Kodi: Heimkino vs. SmartTV
Apr 30 um 17:00 – 17:45

Kodi – ehemals xbmc – hat sich zu einem der beliebtesten Heimkino-Anwendungen entwickelt, welche auf sehr unterschiedlichen Betriebssystemen zu Hause ist. Der Vortrag stellt die Installation auf dem Raspberry 2 vor und geht auf die wichtigsten Anbindungen von Medienquellen ein, so dass aus einem herkömmlichen Fernseher ein SmartTV entsteht.

Zeit: ca. 35 Minuten

PGP-Keysigning-Party und CAcert
Apr 30 um 17:00 – 18:00

PGP-Keysigning-Party

Bei der Keysigning-Party werden gegenseitig die Daten unserer PGP-Keys abgeglichen und danach (am Besten zu Hause) signiert. Dadurch stärken wir das Web-of-Trust anhand dessen man besser beurteilen kann, ob man den richtigen PGP-Key von einer anderen Person hat.

Vorbereitung

Um beim Keysigning teilzunehmen braucht man einen vorher erstellten PGP-Schlüssel. Entweder man hat schon einen oder man erzeugt sich einen mit
gpg --gen-key.   Hinweise dazu findet man im GPG-HOWTO.

Zur Anmeldung zum Keysigning genügt das Versenden des/der Schlüssel in einer signierten Email bis Donnerstag, 28.04.16, 21.00 Uhr an folgende Emailadresse: ksp(at)erlug.de.
Dazu kann man den Key wie folgt exportieren:

gpg --armor --export KEYID > KEYID.asc

Alle Teilnehmer erhalten am Freitag, 29.04.16 die Teilnehmer-Liste (ksp-elite8.txt) per E-Mail. Bitte überprüft den Fingerprint eures eigenen Schlüssels. Berechnet anschließend die Checksummen der Teilnehmer-Liste:

gpg --print-md ripemd160 ksp-elite8.txt
gpg --print-md sha256 ksp-elite8.txt

Druckt die Liste dann aus, tragt die Checksummen ein und bringt sie zur Keysigning-Party mit.

Wer die Anmeldung versäumt hat, kann trotzdem teilnehmen. Dazu bitte ein paar „Schlüsselstreifen“ ausdrucken mit der Ausgabe von

gpg --fingerprint KEYID

Zur Keysigning-Party treffen wir uns um 17 Uhr.

Jeder benötigt gültige Ausweisdokumente. Während der Keysigning-Party wird nur die Identität der Schlüsselbesitzer geprüft und mit den Schlüsseln in der Teilnehmerliste verglichen.

Das eigentliche Signieren der überprüften Schlüssel passiert dann zu Hause am eigenen Rechner. Mit GPG geht das mit dem Kommando gpg --sign-key KEYID oder über gpg --edit-key KEYID. Ein Tool mit dem man sich das Signieren erleichtern kann ist CAFF aus dem Debian-package signing-party.

Weitere Informationen findet man noch im Keysigning Party HOWTO.

CAcert

Für CAcert werden zwei Ausweise benötigt (z.B. Personalausweis und Führerschein). Am Besten legt man vorab einen Account bei CAcert.org an und bringt ein paar ausgefüllte CAP-Formulare mit.

CAcert-Assurances können den ganzen Tag über stattfinden. Sprecht einfach jemanden vom Orga-Team an, wer Assurer ist.

 

Wer vorab mehr über Zertifikate und Schlüssel wissen möchte schaut am Besten mal kurz bei Wikipedia nach CAcert oder GPG nach. Interessant ist sicher auch ein Blick in die Folien von Michas CAcert-Vortrag von 2015.

 

Ort

Der Linuxtag finded dieses mal im Erlanger E-Werk statt.

Adresse:

E-Werk Kulturzentrum GmbH
Fuchsenwiese 1
91054 Erlangen

E-Werk Erlangen, Fuchsenwiese 1, 91045 Erlangen

Mitwirkende Vereine

Traditionsgemäß findet unser Linuxtag auch wieder in Zusammenarbeit mit FEN Free-Net Erlangen Nürnberg Fürth e.V. statt.

FEN-logo

Sponsoren des Events

Sparkasse Erlangen

Wenn Sie Interesse haben, unseren Linuxtag zu unterstützen, wenden Sie sich bitte an info -at- erlug.de

4 Antworten auf „Erlanger Linuxtag 2016“

  1. Ich hätte folgende Organisations- bzw. Themenvorschläge zum ELT 2016 für Ein- u. Umsteiger:
    > Laptops, auf denen verschiedene Distributionen ladbar und ausprobierbar sind
    > Demo einer Linux-Installation incl. Partitionierung, ggf. mit Dual-Boot
    > ggf. Ausleihmöglichkeit von USB-Sticks mit verschiedenen Distributionen zum Testen zu Hause (kann dann z.B. beim nächsten Stammtisch wieder abgegeben werden, bleibt so mit ERLUG in Kontakt)
    > Demo der Einfachheit der Aktualisierung mit einigen wenigen Mouseclicks, z.B. mit Synaptic
    > Möglichkeit, alte unter Windows erstellte E-Mails unter Linux weiter verwendbar? Ggf. Anleitung bzw. Demo
    > alte Daten unter Linux weiter lesbar u. veränderbar?
    > Demo Skypen, z.B. mit befreundeten LUGs am LPD
    > Demo eines Spieles, das unter Windows allseits beliebt ist und auch unter Linux läuft
    > Demo Media-Center
    > Demo Verschlüsselung (ganze Partition, einzelne Ordner, E-Mails), neuester Stand
    > ELSTER unter Linux?
    > Lesegerät für Perso zur Authentifizierung?
    MfG Eddie

    1. Vielen Dank, Eddie, für die interessanten Themen. Modierierend möchte ich hierzu anmerken, dass für die oben geannten Themen noch Referenten gesucht werden. Wenn Du Interesse an der Präsentation eines der oben genannten Themen hast, dann bitte komm auf uns zu. Am Besten postest Du einen entsprechenden Kommentar hier auf dieser Seite.
      VG Robert

  2. gibt es irgendwo infos über die vorträge am letzten linuxtag im april ?
    hier habe ich leider nichts gefunden…

    btw. ich kann noch deutsch. die fangfrage (vulgo kaptcha) könnte man doch auch auf deutsch formulieren

    1. Hallo,

      um welchen Vortrag geht es denn genau. Aus wahrscheinlich update- Gründen war das Programm nicht sichtbar. Das versuche ich zu beheben. Jedoch haben auch die wenigsten Referenten ihre Vortragsunterlagen zur Verfügung gestellt.

      Gruß
      Robert

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