Arcolinux – Fenstergröße ändern

Bestimmt hat sich jeder schon mal darüber geärgert, dass man die Kannte oder Ecke eines Fensters kaum anklicken kann, weil der sensitive Bereich viel zu klein ist. Gerade bei FullHD Laptop-Monitoren ist das schwierig.

Ob das Feature eine Spezialität von Acrcolinux ist, kann ich gerade nicht ausprobieren. Bitte schreibt mir das als Kommentar.

Lösung:

Halte die linke Alt-Taste gedrückt.
Klicke mit der rechten Maustaste in ein Fenster und ziehe mit der Maus.

Um die Höhe und Breite zu ändern klicke in der Nähe der Ecken.

Um die Breite oder Höhe getrennt voneinander zu ändern klicke entsprechend in der Nähe der Kanten.

Linuxtag 2021 – Programm

Diese Themen wurden bisher eingereicht – einzelne sind vom letzten Jahr übernommen und noch nicht bestätigt worden. Das Programm entwickelt sich.

Online-Veranstaltung

Wir mussten lieder nocheinmal unseren LiveStream aktualisieren:
https://youtu.be/xM5-bm2IgJM.

Der Livestream von heute Vormittag auf youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=295A1yHDR9Q

Für Fragen und Antworten haben wir zusätzlich einen Chat eingerichtet:
https://jitsi.buergernetz.de/erlugtalk

Schedule

9:00-9:30Erlug baut auf (vorzugsweise VHS)Robert, Charly, Chris, Micha
9:45-10:30Linux-EinführungRobert
10:45-11:45Linux-basierte SPS-enChris
12:00-12:45Mittagspause mit Nähkästchengeplauder
13:00-13:45Deine Daten gehören DirMax
14:00-15:00Drahtlose NetzeUli
15:15-16:15Elliptische KurvenUli

Linux Einführung

Zeit: 9:45 bis 10:30 Uhr
Referent: Robert Krugmann

Abstract:
Es gibt unzählige verschiedene Linux Distributionen. Der Vortrag soll Linux-Einsteigern und -Umsteigern eine Anleitung geben, wie sie ihre favorisierte Linuxdistribution finden können. Am Beispiel von ArcoLinux – einer Arch-Linux basierten Distribution – wird gezeigt, wie man ein Livesystem booten kann, um eine Distribution in die engere Wahl nehmen zu können.


Linux-basierte SPS-en

Zeit: 10:45 bis 11:45 Uhr
Referent: Christoph Stadelmann

Abstract:
Im Bereich industrieller Maschinen haben sich in den letzten Jahren Speicherprogrammierbare Steuerungen (kurz: SPS) als steuernde Maschinenkomponente bewährt. Die Strukturierung von Steuerungen in Module und deren Verschaltung in einem Bus ermöglicht ein Höchstmaß an Flexibilität und Erweiterbarkeit. Im Zuge der Entwicklung von Einplatinen-Computern existieren auf deren Basis offene Lösungskonzepte, welche den Anforderungen an industrielle Steuerungen Rechnung tragen und neue Möglichkeiten zur Automatisierung eröffnen. Der Vortrag gibt einen Einstieg in die Nutzung eines Einplatinen- Computers als SPS.


Deine Daten gehören Dir!

Datenschutz und Datensicherung unter eigener Kontrolle.

Zeit: 13:00 bis 13:45 Uhr
Referent: Max Riegel

Abstract:
Den höchsten Schutz seiner persönlichen Daten erhält man, wenn man sie erst überhaupt nicht auf iCloud, OneDrive, Google Drive, DropBox, oder bei anderen Cloud-Betreibern ablegt, sondern sie auf einem eigenen kleinen Cloudserver am heimischen DSL-Zugang speichert. Mit Linux ist so ein privater Cloudserver recht schnell und einfach aufgesetzt, bedarf aber auch einer überlegten Sicherungsstrategie, um kleinere und größere Katastrophen ohne Datenverlust zu überstehen. Der Vortrag stellt vor, was man bei der Einrichtung eines privaten Cloudservers beachten sollte, und wie man mit dem OpenSource Tool borgbackup zu einer überzeugenden Sicherungslösung kommt.
Der Vortrag richtet sich vor allem an Android-, iOS-, Windows- und macOS- Anwender, die sich aktiv mit dem Schutz ihrer Daten auseinandersetzen.


Moderne Kryptografie in drahtlosen Netzen

Stichworte: TETRA, TEA, TEA1, TEA2, WEP, WPA WPA2, WPA3

Zeit: 14:00 bis 15:00 Uhr
Referent: U. Kleemann

Abstract:
Der Tetra-Standard sieht nur für die Luftschnittstelle, d.h. den hochfrequenten Teil der Sprach- und Datenübertragung, eine Verschlüsselung vor. Die Luftschnittstellenverschlüsselung trägt die Bezeichnung Tetra Encryption Algorithm (TEA); im deutschen BOS-Digitalfunknetz kommt die Version TEA2 mittels statischer Schlüssel (Static Cipher Key, SCK) zur Anwendung. TEA1 ist für gewerblich-industrielle Tetra-Nutzung vorgesehen.

Zum Einbuchen ins Funknetz werden die Informationen zur Geräteidentitiät ebenfalls verschlüsselt (engl. authentication key; K-Schlüssel).

Um ein Abhören der Kommunikation im Festnetz zu unterbinden, werden alle Gespräche im Digitalfunknetz Ende-zu-Ende-verschlüsselt übertragen. Leitstellenseitig ist das Digitalfunk-Gateway („Kryptoserver“) mit Mehrkanal-Kryptokomponente (MKK) das Endgerät im Sinne der Verschlüsselung. Die zur Kommunikation notwendigen Schlüssel werden von der Kryptovariablen-Managementstation (KVMS) bereitgestellt, einem gesonderten Rechner in räumlicher Nähe des Kryptoservers, der über eine ISDN-Wählverbindung aktuelle Schlüssel beim Trustcenter (TC) des BSI herunterladen kann. Der Schlüssel für das Endgerät ist auf der BSI-Sicherheitskarte gespeichert, wobei immer nur der jeweils aktive Schlüssel abgelegt ist. Mit Hilfe abhanden gekommener oder gestohlener Karten ist keine Rekonstruktion früherer Schlüssel o.ä. möglich.

Quelle: http://www.digitaler-bos-funk.de/tetra/tetra.htm


Kryptografie mit elliptischen Kurven

Warum RSA an seine Grenzen stößt

Zeit: 15:15 bis 16:15 Uhr
Referent: U. Kleemann

Abstract: 
Schon sehr früh haben sich Menschen Gedanken darüber gemacht, wie Informationen geheim und sicher an andere übertragen werden können. Waren die Methoden für die sichere Datenübertragung früher noch deutlich unterschiedlicher als zu heutigen Zeiten, sind sie im Grunde noch sehr ähnlich und verfolgen stets dasselbe Ziel: Informationen sicher von Person A nach Person B zu transportieren, ohne dass eine Person C Auskunft über den Inhalt der Informationen erhalten kann.
Der Vortrag soll Interessierten auch ohne Vorkenntnisse zeigen, wie Verschlüsselung mit elliptischen Kurven funktioniert, wo sie zur Anwendung kommt und warum das Problem des diskreten Logarithmus, welches ihr zugrunde liegt, der Kryptografie ganz neue Möglichkeiten bietet, extrem starke Schlüssel zu generieren. 



Pacman – Paketverwaltung bei ArcoLinux

Pacman Cheet-Sheet

Im Netz gibt es viele Cheet-Sheets zu pacman. Das Kommando man pacman liefert ausführliche Informationen genauso wie pacman --help. Im Folgenden möchte ich die von mir am häufigsten verwendeten Befehle aufführen. Selbstverständlich erfordern die meisten der Befehle superuser-Privilegien (sudo su). Im Wiki von Arch Linux gibt es natürlich auch eine Seite zu pacman.

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Installation von Arco-Linux

Installation von Arco-Linux (UEFI secure boot)

Selbstverständlich habe ich ArcoLinux zunächst einmal in der live-Version ausprobiert. Ich habe mich für ArcolinuxB mit Cinnamon-Desktop entschieden und das zugehörige ISO heruntergeladen. Das ISO ist ca. 1,9 GB groß, bietet aber noch eine ganze Menge an Wahlfreiheit bei der Installation. Was nicht bereits im ISO enthalten ist, kann während der Installation oder auch später aus dem Internet nachgeladen werden.

Es empfiehlt sich, das ISO nicht mehr wie früher auf eine CD/DVD zu brennen. Der Boot von optischen Medien ist vergleichsweise langsam; außerdem haben viele Rechner gar kein entsprechendes Laufwerk mehr eingebaut. Es empfiehlt sich also, das ISO auf einen USB-Stick zu übertragen und von diesem dann den Rechner zu starten.

Wer Arcolinux in einer virtuellen Maschine ausprobieren möchte, kann das ISO selbstverständlich direkt nutzen und muss es vorher nicht auf einen USB-Stick übertragen.

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